Am Allerseelentag fand in Bregenz die traditionelle militärische Feier zum Gedenken an die Gefallenen der beiden Weltkriege, der Opfer für Österreichs Freiheit und der im Dienst sowie in friedenserhaltenden Einsätzen verunglückten Heeresangehörigen statt.
Beim Ehrenmal der Landeshauptstadt Bregenz bei der Stadtpfarrkirche St. Gallus gedachten Soldaten und Zivilbedienstete des Militärkommandos Vorarlberg und Jägerbataillons 23 (Hochgebirge) sowie Abordnungen des Miliz-Jägerbataillons Vorarlberg, des Vorarlberger Landeskameradschaftsbundes (VLKB), des Kameradschaftsbund-Stadtverbandes Bregenz und des Vorarlberger Traditionsschützenregimentes in einem würdevollen Festakt der verstorbenen Kameraden.
Nach dem Liberagebet von Landeskurat/Militärdekan Mag. Alois Erhart, tiefsinnigen Gedenkansprachen des Militärkommandanten Brigadier Georg Dialer M.A. und von Landesrat Christian Gantner legten die Gedenkredner sowie VLKB-Präsident Oberst Alwin Denz am Landesehrenmal je einen Kranz nieder. Im Anschluss marschierte die gesamte Truppe zum Kaiserjägerdenkmal oberhalb von Bregenz.
Das Kaiserjägerdenkmal an der Fluherstraße ist der Gedenkort für die gefallenen Kaiserjäger des 3. Regiments der Tiroler Kaiserjäger und des Vorarlberger Alpenjägerbataillons Nr. 4. Dort erläuterte der Kommandant des Hochgebirgs-Jägerbataillons 23, Oberst Mag. Michael Köck, den Anwesenden die traditionsreiche Geschichte der Tiroler Kaiserjäger und insbesondere des 3. Kaiserjägerregiments. Hierauf legte der Bataillonskommandant einen Kranz an ihrer Gedenkstätte nieder.
Schließlich erfolgte der gemeinsame Marsch der Formationen, angeführt von Militärkommandant Brigadier Dialer, durch die Innenstadt von Bregenz zur Bilgerikaserne, wo bei einem Empfang mit einem Gulasch aus der Truppenküche die Gedenkveranstaltung ihren Abschluss fand.
Fotocredit: ÖBH/Kopitz



















